Harmlos fing es vor ein paar Jahren an, ich wollte unbedingt Tropfen fotografieren!
Damals stand eine Schüssel mit Wasser auf dem Küchentisch und als farbiger Hintergrund diente ein
Kopfkissenbezug.
In der einen Hand hielt ich eine Spritze mit Wasser, in der anderen den Fernauslöser der Kamera.
Die Quote 500:3 (500 Bilder, 3 zu gebrauchen) war nicht berauschend -und das Ergebnis „nett“ ;)
Im Oktober 2011 kam mir meine alte Leidenschaft wieder in den Sinn … nur sollte es dieses Mal richtig angegangen werden!
Ich stieß auf die Websites von Markus Reugels, Tobias Bräuning und Martin Waugh, bei denen ich wertvolle Anregungen fand.
Besonders hilfreich waren und sind aber die Tipps im DSLR-Forum. Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, sollte sich
dort einmal umsehen! Ich habe es in meinen Jahren als Fotograf noch nie erlebt, dass in einem Forum so offen und hilfreich
"Geheimnisse" mitgeteilt werden.
Meinen herzlichen Dank an alle, die mir mit ihren Tipps geholfen haben!
Danke an dieser Stelle auch an Claude (GlimpseCatcher at gmx.net) für seinen fantastischen "GlimpseCatcher", ohne den viele
der Bilder gar nicht möglich gewesen wären.
Die Bilder werden nicht mit Photoshop "gemacht". Es sind echte Fotos von echten Tropfen. Nur Weißabgleich, Kontrast und
Helligkeit werden korrigiert und störende Spritzer entfernt.
Wasserbecken aus Acryl (80x40x3 cm),diverse Schüsseln,Milchglas (75% /60x60 cm), Kamera, 3 Blitze (teils mit farbiger Folie/
drahtlos gesteuert) Holzgestell mit 3 Behältern (für verschiedenfarbige Flüssigkeiten / Höhe variabel), daran Schläuche,
die zu den Magnetventilen führen. Die Kabel der Ventile sind mit dem "GlimpseCatcher" verbunden, der per Notebook von einer
Software angesteuert wird.
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Verwendete Flüssigkeiten:
Meistens verwende ich einfaches Trinkwasser. Allerdings experimentiere ich gern mit verschiedenen Flüssigkeiten.
So habe ich u.a. Säfte und Milch getestet -und für gut befunden! ;) Die Tropf-Flüssigkeit enthält zur besseren Stabilität der
Formen meistens Guarkernmehl. Dieses ergibt eine ähnliche Viskosität wie Kondensmilch. Die Flüssigkeiten werden zum Teil mit
Lebensmittel- oder Textilfarbe eingefärbt. Das Wasser im Becken (bzw. der Schüssel) wird manchmal mit etwas Klarspüler
weicher gemacht, wodurch höhere Säulen erreicht werden.
... und nun: viel Spaß mit den “colliding liquids”!
© Piet Freitag Disclaimer/Kontakt